Help for Father Christmas

In den Tagen vor Weihnachten präsentierte die Klasse 4b der Grundschule Schloßberg ihren Mitschülern, dem Lehrerkollegium und interessierten Eltern ein Musical in englischer Sprache. In dem Theaterstück nutzten drei Diebe eine kurze Unaufmerksamkeit aus, um „Father Christmas“ den Sack mit den Geschenken zu stehlen. Doch sie hatten nicht mit einer Gruppe von Kindern gerechnet, die Father Christmas umgehend zu Hilfe eilten. Mit Unterstützung ihres Hundes konnten die vier Kinder die Diebe aufspüren und nutzten einen Trick, um diesen den Geschenkesack wieder zu entwenden. Nachdem die Kinder dem Weihnachtsmann sein wichtigstes Utensil zurückgegeben hatten, erfolgte natürlich die Bescherung zuhause. Dort bekam nicht nur jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk, auch der Hund, der echte „Super-Detektiv“, bekam als „Belohnung“ eine echte Polizeimütze. Die probenintensive Adventszeit hat die Schauspieler, Sänger, Musiker und Helfer nicht nur auf Weihnachten eingestimmt, sondern auch als soziale Einheit stärker zusammengeschweißt.

Annette Nürnberger



Adventlicher Besuch im Seniorenheim Leonhardihof

Am 17. Dezember 2018 besuchten die Kinder der Klassen 2a und 4b der Grundschule Schloßberg zum wiederholten Male mit ihren Lehrerinnen Stephanie Hädicke und Annette Nürnberger das Seniorenheim Leonhardihof. Zur Einstimmung auf die bevorstehende adventliche Stunde sangen die beiden Klassen das Lied „Wir sagen euch an, den lieben Advent“. Auf die Gedichte vom „Nikolaus-ABC“ und „Vorweihnachtstrubel“ folgte das Theaterstück „Die Sterntaler“. Anschließend wurden neuere und altbekannte Weihnachtslieder zum Mitsingen angestimmt. Es folgte eine Geschichte vom kleinen Tannenbäumchen, das so gerne ein leuchtender Weihnachtsbaum in der großen Stadt geworden wäre. Schwungvoll endete die Feierstunde mit einem Weihnachtswünsche-Rap und dem spanischen Weihnachtsgruß „Feliz Navidad“. Frisch gestärkt durch Plätzchen und Getränke verabschiedeten sich die beiden Klassen bis zum nächsten Jahr und alle Beteiligten freuten sich über den gelungenen Brückenschlag zwischen den Generationen.



Sterne auf unserem Weg

Unter diesem Motto lud die Grundschule Schloßberg Eltern und Bekannte am Fr, den 14.12.2018 zur diesjährigen Lichterstunde in die Kirche St. Georg ein. Von 17.00h – 18.00h gestalteten die Kinder aller Klassen eine besinnliche Stunde mit Liedern, Texten und Wünschen zur Weihnachtszeit. Mit dem Kanon „ Sterne hoch am Himmelszelt“ eröffnete die Klasse 4a. Es folgte das Lied vom kleinen Trommler, vorgetragen von der Kl. 2b. Mit dem Spielstück „ Sterntaler“ fesselte die Klasse 2a die Zuschauer und die Hirtenkinder der Klasse 1a trugen sehr schwungvoll das Lied: „Heißa, heißa, Dudelsack“ vor. Reime und internationale Bräuche zur Weihnachtszeit waren das Thema der Klasse 2b. Begeisterten Beifall gab es wie immer für den Lehrerchor mit dem Lied: „ Jetzt fangen wir zum Singen an“. Das bayrische Lied: „ Mei Liachtl im Laterndl“ trug die Klasse 4b umrahmt von Instrumenten vor. Sehr eindrucksvoll wirkte der Beitrag der 3. Klassen „ We are the world und regte auch viele Erwachsenen zum Mitsingen und Summen an. Als das gemeinsame Schlusslied „Felize Navidad“ den Kirchenraum erfüllte blieb keiner der Anwesenden unberührt und in freudiger Stimmung verließen alle die Kirche und stärkten sich bei Glühwein, Punsch und Lebkuchen . Ein Herzlicher Dank nochmals an den Elternbeirat für die Organisation der Verpflegung. Erfreulich war, dass auch fast die Hälfte der Familien unserer Deutschklasse (ehemals Übergangsklasse) den Weg in die Kirche fand. Und wenn die Wünsche, ausgedrückt durch die 9 großen, leuchtenden Sternen im Kirchenraum nur halbwegs in Erfüllung gehen, dann ist es schon ein bisschen wie Weihnachten.



Kontakte ins „All“

„Das ist ja Wahnsinn! Zwickt mich mal, sonst glaub ich es nicht!“, war der Kommentar eines Schülers.

Kunstwerke von ehemaligen Drittklässlern werden zur ISS geschickt
Freudige Aufregung herrschte vor einigen Tagen in der Klasse 4a der Grundschule Schlossberg. Eine Postkarte, losgeschickt vom „Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ in Oberpfaffenhofen, war angekommen. Raumfahrtingenieurin Berti Meisinger, die per Funk immer in Kontakt mit der ISS steht, hat geschrieben.
Nun zur Vorgeschichte: Die 21 Schülerinnen und Schüler, im vergangenen Schuljahr noch Drittklässler, waren anlässlich der zweiten Weltraumexpedition des deutschen Astronauten im totalen Alexander-Gerst-Fieber. Filme und Beiträge aus dem Internet über den sympathischen Wissenschaftler und seine Experimente wurden im Unterricht angesehen, Artikel über die Weltraummission gelesen und ausgeschnitten, Sachbücher von zu Hause oder aus der Gemeindebibliothek angeschleppt. Alle Mädchen und Buben malten schließlich im Kunstunterricht Bilder, wie sie sich den Blick auf unsere Erde vom Weltraum aus vorstellen.
Dann kam die Idee auf, dass Alexander Gerst die Bilder doch bekommen sollte. Nach einigem Hin und Her einigten sich die Kinder darauf, dass der Alex momentan ja keine Post bekommen kann, dass die Frau Meisinger aber, die sie aus einem OVB- Interview „kannten“, die Bilder vielleicht später dem Alex geben könnte.
Mit großem Nachdruck bestanden die Schülerinnen und Schüler darauf, dass ihre Lehrerin an die Frau Meisinger einen Brief schreibt. Streng fragten sie immer wieder nach, ob ihre schönen Bilder nun endlich auf dem Weg nach Oberpfaffenhofen wären.
Und dann kam die Antwort, handschriftlich und mit einem Bild von Alexander Gerst an seinem Arbeitsplatz: „…herzlichen Dank für die schönen Malereien der Schüler. Ich werde sie abfotografieren und das Foto per E-Mail an Alex Gerst zur ISS schicken. …“ J. Leutgeb, L



Woher kommt unser Obst?

Äpfel, Birnen, Trauben, Zwetschgen... diesen Obstsorten begegnet man häufiger bei einem Spaziergang in der Natur. Mit der Passionsfrucht, der Formosa-Papaya, den Paraguayos oder auch den Bananen sieht es da schon anders aus. Wo diese und weitere Obstsorten ihren Ursprung haben und wie sie zu uns nach Stephanskirchen gelangen, durften die Kinder der Klasse 2b bei einem Besuch bei „Gemüse Haliz“ herausfinden. Nachdem mit Hilfe der Beschreibungen schnell die Ursprungsländer verschiedener Obstsorten herausgefunden wurden, welche die Kinder später auf der Weltkarte lokalisierten, begann mit der Verköstigung von vorher noch unbekanntem Obst der für viele noch interessantere Teil des Unterrichtsganges. Im Anschluss erfuhren wir die Transportwege verschiedenen Obstes, welche nicht nach der Ankunft des Schiffes in Hamburg oder Rotterdam enden, sondern anschließend in klimatisierten LKWs nach München gebracht werden. Auch wenn es von dort nicht mehr weit nach Stephanskirchen ist, wollten nur wenige Kinder mit Herrn Ciftci tauschen, dessen Wecker täglich bereits um 3 Uhr klingelt, damit er das Obst vor der Öffnung seines Ladens aus München abholen kann. Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Ciftci, der uns dieses spannende Thema so aufschlussreich erforschen ließ.



56 gelbe "Käfer" unterwegs

Weil es nicht rechtzeitig gesehen wird, wird auf Deutschlands Straßen ca. alle 27 Minuten ein Kind von einem Auto erfasst. Aus diesem Grund versorgt die Stiftung „Gelber Engel“ des ADAC zusammen mit der Bild Hilfsaktion „Ein Herz für Kinder“ und der deutschen Post AG in einer Gemeinschaftsaktion die Schulanfänger kostenlos mit gelben Leuchtwesten. Auch unsere Schulanfänger und die Kinder der Übergangsklasse erhielten die Sicherheitswesten zusammen mit wichtigen Informationen zum richtigen Verhalten im Verkehr. Ein lustiges Verkehrslied über „Das Gesehen werden auf der Straße“ verdeutlichte den Schulanfängern die Notwendigkeit, die Weste auch wirklich zu tragen. Erfolgreich kann diese Aktion aber nur dann sein, wenn sie liebe Eltern und Verkehrsteilnehmer die Kinder unterstützen, vielleicht mit den Worten: „Mit der gelben Weste hab ich dich richtig gut gesehen“ und die Kinder ermuntern, diese Leuchtwesten auch außerhalb der Schulzeit zu tragen. Ein dunkel gekleidetes Kind kann bei Dämmerung erst in 25 Metern Entfernung gesehen werden, mit reflektierender Sicherheitsweste ist es bereits aus 150 Metern zu erkennen. Da lohnt es sich doch wirklich die Weste regelmäßig zu tragen.



Ein sonniger Schulanfang für 45 Erstklässler

Am 11.09.2018 freute sich die Schulfamilie der GS Schloßberg über 45 Schulanfänger, die mit ihren Riesenschultüten ein farbiges Bild abgaben. Nachdem die Schulanfänger ihre Ränzen und Materialien im Klassenzimmer abgelegt hatten wurden sie zusammen mit Eltern, Großeltern und anderen Gratulanten in der Aula herzlich willkommen geheißen. Die Begrüßung erfolgte nicht nur durch die Rektorin Frau Mayr und ihre Stellvertreterin Frau Bock, sondern auch mit dem Lied vorgetragen von der Kl. 2a: „Heute geht die Schule los“. Mit dem flotten Schulsong: „Von der Schule Schloßberg kommen wir“ , versprachen die Mitschüler „nette und flotte“ Lehrer. Nachdem Frau Mayr mit den Schulanfängern gesprochen hatte wie sie sich jetzt von den Kindergartenkindern unterscheiden und welche Aufgaben so ein Schulkind hat, trug die Kl. 2a eine Geschichte zum „Ernst des Lebens“ vor und erntete damit viele Lacher. Dass wirklich alle Kinder das Lesen lernen, davon sang die Kl. 2b in ihrem Lied: Alle Kinder lernen lesen“ und überbrachte anschließend viele persönliche „Glückwünsche“ dargestellt in Blütenform. Der Elternbeirat wünschte den Neuzugängen Glück und warb zugleich um rege Beteiligung der neuen Eltern am Schulleben. Frau Adler begrüßte Kinder und Eltern, betonte die gute Zusammenarbeit Schülerarche und Schulleitung und bot eine Besichtigung der Räume der Mittagsbetreuung an, während die Kinder schon die erste Schulstunde absolvierten. Hausmeister Bernhard Maier wurde als Schul-Sheriff vorgestellt und „was der Sheriff sagt, das ist Gesetz“, hieß es. Die Ramba-Zamba Band der Kl.4b rundete den musikalischen Teil ab mit dem Lied: „The lion sleeps tonight“ rhythmisiert durch Boomwhackers. Während auf die Eltern eine Stärkung wartete in Form von Kaffee, Sekt und Kuchen, durften die Schulkinder einen Blick in die Schultüte wagen. Von Hausaufgaben waren sie noch nicht so begeistert, dafür umso mehr vom anschließenden Luftballonsteigen auf dem Rathausplatz mit dem der erste Schultag endete.



Für einen Tag erwachsen (10.07.18)

Am Dienstag, den 10.07.18 ging es für uns, die Klassen 2a und 2b, mit dem Bus nach Prutting in den Dorfstadl zur „FETE“. Dort durften wir für 2 Stunden wie die Erwachsenen Geld verdienen und ausgeben. Nachdem wir durch ein blinkendes Tor gegangen sind, waren wir auch sofort erwachsen, bekamen ein paar Mini-Euro Spielgeld und durften mit den ersten Berufen starten. Es gab sehr viele verschiedene Berufe. Es gab die Bäckerei, wo man Laugenstangen verkaufen musste, die Müllabfuhr, bei welcher man den Müll aufräumen musste, die Wellness-Oase, won man massiert wurde und noch viele mehr. Überall konnte man Geld verdienen, wenn man fleißig arbeitete. Dieses Geld konnte man zum Beispiel im Kino für Popcorn, an der Bar für Getränke oder bei der Post für Briefe und Briefmarken ausgeben. Die geschriebenen Briefe wurden dann vom Postboten verteilt. Nachdem wir viele Jobs erledigt hatten, war der Vormittag auch schon vorbei und als wir durch das Tor gingen, waren wir wieder Kinder der Klasse 2a und 2b. Das war toll!



Schulflohmarkt am Fr 22.06.18

Am Freitag, 22.06.18, fand in unserer Schule ein besonderer Flohmarkt statt. Hierfür durchsuchten wir in den Wochen vor dem Flohmarkt unsere Kinderzimmer nach Spielsachen, die wir nicht mehr brauchten. Alle Spielsachen sammelten wir in unseren Klassenzimmern. Am Donnerstag verwandelten wir die Klassenzimmer in kleine „Läden“ und verteilten die Spielsachen auf Verkaufstischen.
Am Freitag waren wir dann schon sehr gespannt, wie die ganzen Klassenzimmer aussehen würden und welche Spielsachen es geben würde. Um 8:30 Uhr ging es endlich los. Alle Schüler durften, wie in einem großen Kaufhaus, durch die Schule gehen. In jedem Klassenzimmer befanden sich Verkaufsteams, die jedem Käufer halfen und berieten. Sobald man sich für ein Spielzeug entschieden hatte, konnte man an der Kasse im Klassenzimmer bezahlen. Besonders aufregend waren auch die Spiele, die jede Klasse vorbereitet hatte. So konnte man zum Beispiel bei Frau Hein Plättchen in Körbe schnipsen, bei Herrn Dietl kegeln, bei Frau Mayr auf Dosen laufen oder bei Frau Wacker mit Yogaübungen entspannen. Langeweile kam so nie auf! Wenn einem von dem ganzen Spielen oder Einkaufen der Magen knurrte, gab es ein großes Buffet des Elternbeirates. Dort gab es Brötchen, Gemüse, Obst und auch etwas Süßes. Also war für jeden Geschmack was dabei. Höhepunkt des Flohmarktes war die Aufführung eines Zauberers. Für jede Klassenstufe hatte er eine eigene Show vorbereitet. Dabei verblüffte er uns mit seinen Tricks! Wir kamen leider nicht dahinter, wie die ganzen Tricks funktionierten.
Besonders toll ist, dass jede Klasse mit dem eingenommenen Geld etwas planen oder unternehmen darf. Die übrigen Sachen von dem Flohmarkt landen auch nicht einfach in dem Müll, sondern werden gespendet. Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag für uns!

Wir danken den Eltern für die vorbereitete Verpflegung, dem Elternbeirat für die Organisation des Buffets und allen Kindern, die so viele tolle Sachen für den Flohmarkt mitbrachten. Wir hoffen, dass unser kleiner Bericht Ihnen gefallen hat.Von Anna, Maxi, Sarah, Raphael U. und Herrn Dietl aus der Klasse 4 a



Zirkus Boldini (Fr 04.05.18)

Am Freitag, den 04. Mai 2018 war die Klasse 2b zur Generalprobe der Grundschule Prutting im Zirkus "Boldini" eingeladen. Hier zeigten sich die kleinen Artisten ganz groß. Zuerst wurde mit Tellern, Bällen, Tüchern und Diabolos jongliert. Danach kamen die Schwebebalkenartisten, die ihre gute Balance bewiesen. Die Zuschauer hielten den Atem an. Entspannung folgte, als die Clowns ihre Party machten und den Zirkusdirektor an der Nase herumführten. Auch die Hulahupreifen-Truppe und die Seiltänzer bekamen lauten Beifall. Zum Abschluss kamen noch die Bodenakrobaten. Alle Zuschauer waren begeistert über die tolle Vorstellung der Kinder und äußerten den Wunsch, auch selbst einmal so eine Zirkusvorstellung einüben zu dürfen.



Rattenfänger von Hameln (26.02.18)

Am Montag, den 26.02.18, fuhren die 2. Klassen nach Prien. Dort durften sie im König-Ludwig-Saal das sinfonische Märchen vom "Rattenfänger von Hameln" ansehen. Mit dem Chiemgau-Orchester begaben sie sich auf eine spannende Reise in die Welt der klassischen Musik und tauchten ein in die Geschichte dieses bisher ungelösten "Kriminalfalles". Der Nachtwächter von Hameln erzählte ihnen - auf seiner nächtlichen Runde durch die Stadt - die damaligen Ereignisse. Unterstützt wurde er vom Kinder - und Jugendchor. Diese durften nicht nur die Marktstände plündern, sondern auch mal frech sein und sich vom Rattenfänger entführen lassen. Für alle Kinder war es ein musikalisches und unterhaltsames Erlebnis, das zumindest hier auf der Bühne gut endete, denn die verlorenen Kinder wurden von einer Zaubermelodie des Orchesters wieder zurückgeholt.



Gemeindegebiet u. Besuch im Rathaus (26.01.18)

Wir erkunden unsere Heimat

Am Freitag, den 26.01.2018, machten die vierten Klassen der Grundschule Schlossberg einen Ausflug in unser Gemeindegebiet. Als Erstes ging es gleich nach Schulbeginn auf eine kleine Wanderung zur Schlossbergkuppe. Dort angekommen sammelten wir erste Hinweise zur Geschichte des Schlossbergs. Zum Beispiel entdeckten wir ein Modell eines Salzrohrs aus uralten Zeiten. Anschließend suchten wir nach weiteren Informationen, wie der Schlossberg früher ausgesehen hat. So fanden wir heraus, dass der Name „Schlossberg“ von einem mittelalterlichen Schloss stammt. Leider wurde dieses Schloss vor langer Zeit abgerissen.

Als Nächstes ging unsere Erkundung zum Rathaus weiter. Dort trafen wir Herrn Plankl. Er erklärte uns viel über die Einwohner und Gemeinde. So erfuhren wir z. B., dass das Rathaus vor 15 Jahren gebaut wurde. Wir erfuhren auch etwas über die Figuren im Eingangsbereich des Rathauses. Drei Figuren stehen für die Einwohner Stephanskirchens (rechts ein Bauer für Landwirtschaft, in der Mitte eine Frau mit einem Baby für die Familien und links ein Geschäftsführer für die Wirtschaft).

Nachdem wir Luftbildaufnahmen von Ortsteilen betrachtet hatten, übergab uns Herr Plankl an den Bürgermeister Herr Auer. Er wiederrum führte uns in den großen Sitzungssaal. Dort angekommen durften wir ihm Fragen stellen. So fanden wir heraus, dass der Bürgermeister früher als Konditor und Lehrer gearbeitet hat. Eine Frage lautete: „Was ist das Schönste am Bürgermeistersein und was ist nicht so schön?“ Herr Auer antwortete:

Schön: „Wenn man mit Leuten reden kann und man keinen direkten Chef hat.“

Nicht schön: „Wenn ich mit Leuten spreche, die ein Problem haben, das ich gut verstehen kann, aber ihnen leider nicht helfen kann.“

Anschließend wollten wir vom Bürgermeister noch wissen, ob er den Schulinhalt beeinflussen kann oder ob er bestimmen kann, wie viele Schulstunden wir haben. Doch bei dieser Frage schmunzelte der Bürgermeister und meinte freundlich: „Nein, das kann ich leider nicht.“

Nun war unser interessanter Besuch im Rathaus leider schon wieder vorbei und wir kehrten zurück zur Schule. In Namen unserer Klassen danken wir Herrn Auer und Herrn Plankl für die spannende Führung durch unser Rathaus. Wir hoffen, dass unser kleiner Bericht Ihnen gefallen hat.

Raphael und Sarah (Schüler der vierten Jahrgangsstufe)