Woher kommt unser Obst?

Äpfel, Birnen, Trauben, Zwetschgen... diesen Obstsorten begegnet man häufiger bei einem Spaziergang in der Natur. Mit der Passionsfrucht, der Formosa-Papaya, den Paraguayos oder auch den Bananen sieht es da schon anders aus. Wo diese und weitere Obstsorten ihren Ursprung haben und wie sie zu uns nach Stephanskirchen gelangen, durften die Kinder der Klasse 2b bei einem Besuch bei „Gemüse Haliz“ herausfinden. Nachdem mit Hilfe der Beschreibungen schnell die Ursprungsländer verschiedener Obstsorten herausgefunden wurden, welche die Kinder später auf der Weltkarte lokalisierten, begann mit der Verköstigung von vorher noch unbekanntem Obst der für viele noch interessantere Teil des Unterrichtsganges. Im Anschluss erfuhren wir die Transportwege verschiedenen Obstes, welche nicht nach der Ankunft des Schiffes in Hamburg oder Rotterdam enden, sondern anschließend in klimatisierten LKWs nach München gebracht werden. Auch wenn es von dort nicht mehr weit nach Stephanskirchen ist, wollten nur wenige Kinder mit Herrn Ciftci tauschen, dessen Wecker täglich bereits um 3 Uhr klingelt, damit er das Obst vor der Öffnung seines Ladens aus München abholen kann. Wir bedanken uns herzlichst bei Herrn Ciftci, der uns dieses spannende Thema so aufschlussreich erforschen ließ.



56 gelbe "Käfer" unterwegs

Weil es nicht rechtzeitig gesehen wird, wird auf Deutschlands Straßen ca. alle 27 Minuten ein Kind von einem Auto erfasst. Aus diesem Grund versorgt die Stiftung „Gelber Engel“ des ADAC zusammen mit der Bild Hilfsaktion „Ein Herz für Kinder“ und der deutschen Post AG in einer Gemeinschaftsaktion die Schulanfänger kostenlos mit gelben Leuchtwesten. Auch unsere Schulanfänger und die Kinder der Übergangsklasse erhielten die Sicherheitswesten zusammen mit wichtigen Informationen zum richtigen Verhalten im Verkehr. Ein lustiges Verkehrslied über „Das Gesehen werden auf der Straße“ verdeutlichte den Schulanfängern die Notwendigkeit, die Weste auch wirklich zu tragen. Erfolgreich kann diese Aktion aber nur dann sein, wenn sie liebe Eltern und Verkehrsteilnehmer die Kinder unterstützen, vielleicht mit den Worten: „Mit der gelben Weste hab ich dich richtig gut gesehen“ und die Kinder ermuntern, diese Leuchtwesten auch außerhalb der Schulzeit zu tragen. Ein dunkel gekleidetes Kind kann bei Dämmerung erst in 25 Metern Entfernung gesehen werden, mit reflektierender Sicherheitsweste ist es bereits aus 150 Metern zu erkennen. Da lohnt es sich doch wirklich die Weste regelmäßig zu tragen.



Ein sonniger Schulanfang für 45 Erstklässler

Am 11.09.2018 freute sich die Schulfamilie der GS Schloßberg über 45 Schulanfänger, die mit ihren Riesenschultüten ein farbiges Bild abgaben. Nachdem die Schulanfänger ihre Ränzen und Materialien im Klassenzimmer abgelegt hatten wurden sie zusammen mit Eltern, Großeltern und anderen Gratulanten in der Aula herzlich willkommen geheißen. Die Begrüßung erfolgte nicht nur durch die Rektorin Frau Mayr und ihre Stellvertreterin Frau Bock, sondern auch mit dem Lied vorgetragen von der Kl. 2a: „Heute geht die Schule los“. Mit dem flotten Schulsong: „Von der Schule Schloßberg kommen wir“ , versprachen die Mitschüler „nette und flotte“ Lehrer. Nachdem Frau Mayr mit den Schulanfängern gesprochen hatte wie sie sich jetzt von den Kindergartenkindern unterscheiden und welche Aufgaben so ein Schulkind hat, trug die Kl. 2a eine Geschichte zum „Ernst des Lebens“ vor und erntete damit viele Lacher. Dass wirklich alle Kinder das Lesen lernen, davon sang die Kl. 2b in ihrem Lied: Alle Kinder lernen lesen“ und überbrachte anschließend viele persönliche „Glückwünsche“ dargestellt in Blütenform. Der Elternbeirat wünschte den Neuzugängen Glück und warb zugleich um rege Beteiligung der neuen Eltern am Schulleben. Frau Adler begrüßte Kinder und Eltern, betonte die gute Zusammenarbeit Schülerarche und Schulleitung und bot eine Besichtigung der Räume der Mittagsbetreuung an, während die Kinder schon die erste Schulstunde absolvierten. Hausmeister Bernhard Maier wurde als Schul-Sheriff vorgestellt und „was der Sheriff sagt, das ist Gesetz“, hieß es. Die Ramba-Zamba Band der Kl.4b rundete den musikalischen Teil ab mit dem Lied: „The lion sleeps tonight“ rhythmisiert durch Boomwhackers. Während auf die Eltern eine Stärkung wartete in Form von Kaffee, Sekt und Kuchen, durften die Schulkinder einen Blick in die Schultüte wagen. Von Hausaufgaben waren sie noch nicht so begeistert, dafür umso mehr vom anschließenden Luftballonsteigen auf dem Rathausplatz mit dem der erste Schultag endete.



Für einen Tag erwachsen (10.07.18)

Am Dienstag, den 10.07.18 ging es für uns, die Klassen 2a und 2b, mit dem Bus nach Prutting in den Dorfstadl zur „FETE“. Dort durften wir für 2 Stunden wie die Erwachsenen Geld verdienen und ausgeben. Nachdem wir durch ein blinkendes Tor gegangen sind, waren wir auch sofort erwachsen, bekamen ein paar Mini-Euro Spielgeld und durften mit den ersten Berufen starten. Es gab sehr viele verschiedene Berufe. Es gab die Bäckerei, wo man Laugenstangen verkaufen musste, die Müllabfuhr, bei welcher man den Müll aufräumen musste, die Wellness-Oase, won man massiert wurde und noch viele mehr. Überall konnte man Geld verdienen, wenn man fleißig arbeitete. Dieses Geld konnte man zum Beispiel im Kino für Popcorn, an der Bar für Getränke oder bei der Post für Briefe und Briefmarken ausgeben. Die geschriebenen Briefe wurden dann vom Postboten verteilt. Nachdem wir viele Jobs erledigt hatten, war der Vormittag auch schon vorbei und als wir durch das Tor gingen, waren wir wieder Kinder der Klasse 2a und 2b. Das war toll!



Schulflohmarkt am Fr 22.06.18

Am Freitag, 22.06.18, fand in unserer Schule ein besonderer Flohmarkt statt. Hierfür durchsuchten wir in den Wochen vor dem Flohmarkt unsere Kinderzimmer nach Spielsachen, die wir nicht mehr brauchten. Alle Spielsachen sammelten wir in unseren Klassenzimmern. Am Donnerstag verwandelten wir die Klassenzimmer in kleine „Läden“ und verteilten die Spielsachen auf Verkaufstischen.
Am Freitag waren wir dann schon sehr gespannt, wie die ganzen Klassenzimmer aussehen würden und welche Spielsachen es geben würde. Um 8:30 Uhr ging es endlich los. Alle Schüler durften, wie in einem großen Kaufhaus, durch die Schule gehen. In jedem Klassenzimmer befanden sich Verkaufsteams, die jedem Käufer halfen und berieten. Sobald man sich für ein Spielzeug entschieden hatte, konnte man an der Kasse im Klassenzimmer bezahlen. Besonders aufregend waren auch die Spiele, die jede Klasse vorbereitet hatte. So konnte man zum Beispiel bei Frau Hein Plättchen in Körbe schnipsen, bei Herrn Dietl kegeln, bei Frau Mayr auf Dosen laufen oder bei Frau Wacker mit Yogaübungen entspannen. Langeweile kam so nie auf! Wenn einem von dem ganzen Spielen oder Einkaufen der Magen knurrte, gab es ein großes Buffet des Elternbeirates. Dort gab es Brötchen, Gemüse, Obst und auch etwas Süßes. Also war für jeden Geschmack was dabei. Höhepunkt des Flohmarktes war die Aufführung eines Zauberers. Für jede Klassenstufe hatte er eine eigene Show vorbereitet. Dabei verblüffte er uns mit seinen Tricks! Wir kamen leider nicht dahinter, wie die ganzen Tricks funktionierten.
Besonders toll ist, dass jede Klasse mit dem eingenommenen Geld etwas planen oder unternehmen darf. Die übrigen Sachen von dem Flohmarkt landen auch nicht einfach in dem Müll, sondern werden gespendet. Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag für uns!

Wir danken den Eltern für die vorbereitete Verpflegung, dem Elternbeirat für die Organisation des Buffets und allen Kindern, die so viele tolle Sachen für den Flohmarkt mitbrachten. Wir hoffen, dass unser kleiner Bericht Ihnen gefallen hat.Von Anna, Maxi, Sarah, Raphael U. und Herrn Dietl aus der Klasse 4 a



Zirkus Boldini (Fr 04.05.18)

Am Freitag, den 04. Mai 2018 war die Klasse 2b zur Generalprobe der Grundschule Prutting im Zirkus "Boldini" eingeladen. Hier zeigten sich die kleinen Artisten ganz groß. Zuerst wurde mit Tellern, Bällen, Tüchern und Diabolos jongliert. Danach kamen die Schwebebalkenartisten, die ihre gute Balance bewiesen. Die Zuschauer hielten den Atem an. Entspannung folgte, als die Clowns ihre Party machten und den Zirkusdirektor an der Nase herumführten. Auch die Hulahupreifen-Truppe und die Seiltänzer bekamen lauten Beifall. Zum Abschluss kamen noch die Bodenakrobaten. Alle Zuschauer waren begeistert über die tolle Vorstellung der Kinder und äußerten den Wunsch, auch selbst einmal so eine Zirkusvorstellung einüben zu dürfen.



Rattenfänger von Hameln (26.02.18)

Am Montag, den 26.02.18, fuhren die 2. Klassen nach Prien. Dort durften sie im König-Ludwig-Saal das sinfonische Märchen vom "Rattenfänger von Hameln" ansehen. Mit dem Chiemgau-Orchester begaben sie sich auf eine spannende Reise in die Welt der klassischen Musik und tauchten ein in die Geschichte dieses bisher ungelösten "Kriminalfalles". Der Nachtwächter von Hameln erzählte ihnen - auf seiner nächtlichen Runde durch die Stadt - die damaligen Ereignisse. Unterstützt wurde er vom Kinder - und Jugendchor. Diese durften nicht nur die Marktstände plündern, sondern auch mal frech sein und sich vom Rattenfänger entführen lassen. Für alle Kinder war es ein musikalisches und unterhaltsames Erlebnis, das zumindest hier auf der Bühne gut endete, denn die verlorenen Kinder wurden von einer Zaubermelodie des Orchesters wieder zurückgeholt.



Gemeindegebiet u. Besuch im Rathaus (26.01.18)

Wir erkunden unsere Heimat

Am Freitag, den 26.01.2018, machten die vierten Klassen der Grundschule Schlossberg einen Ausflug in unser Gemeindegebiet. Als Erstes ging es gleich nach Schulbeginn auf eine kleine Wanderung zur Schlossbergkuppe. Dort angekommen sammelten wir erste Hinweise zur Geschichte des Schlossbergs. Zum Beispiel entdeckten wir ein Modell eines Salzrohrs aus uralten Zeiten. Anschließend suchten wir nach weiteren Informationen, wie der Schlossberg früher ausgesehen hat. So fanden wir heraus, dass der Name „Schlossberg“ von einem mittelalterlichen Schloss stammt. Leider wurde dieses Schloss vor langer Zeit abgerissen.

Als Nächstes ging unsere Erkundung zum Rathaus weiter. Dort trafen wir Herrn Plankl. Er erklärte uns viel über die Einwohner und Gemeinde. So erfuhren wir z. B., dass das Rathaus vor 15 Jahren gebaut wurde. Wir erfuhren auch etwas über die Figuren im Eingangsbereich des Rathauses. Drei Figuren stehen für die Einwohner Stephanskirchens (rechts ein Bauer für Landwirtschaft, in der Mitte eine Frau mit einem Baby für die Familien und links ein Geschäftsführer für die Wirtschaft).

Nachdem wir Luftbildaufnahmen von Ortsteilen betrachtet hatten, übergab uns Herr Plankl an den Bürgermeister Herr Auer. Er wiederrum führte uns in den großen Sitzungssaal. Dort angekommen durften wir ihm Fragen stellen. So fanden wir heraus, dass der Bürgermeister früher als Konditor und Lehrer gearbeitet hat. Eine Frage lautete: „Was ist das Schönste am Bürgermeistersein und was ist nicht so schön?“ Herr Auer antwortete:

Schön: „Wenn man mit Leuten reden kann und man keinen direkten Chef hat.“

Nicht schön: „Wenn ich mit Leuten spreche, die ein Problem haben, das ich gut verstehen kann, aber ihnen leider nicht helfen kann.“

Anschließend wollten wir vom Bürgermeister noch wissen, ob er den Schulinhalt beeinflussen kann oder ob er bestimmen kann, wie viele Schulstunden wir haben. Doch bei dieser Frage schmunzelte der Bürgermeister und meinte freundlich: „Nein, das kann ich leider nicht.“

Nun war unser interessanter Besuch im Rathaus leider schon wieder vorbei und wir kehrten zurück zur Schule. In Namen unserer Klassen danken wir Herrn Auer und Herrn Plankl für die spannende Führung durch unser Rathaus. Wir hoffen, dass unser kleiner Bericht Ihnen gefallen hat.

Raphael und Sarah (Schüler der vierten Jahrgangsstufe)