Auch in diesem Jahr verabschiedeten wir das Schuljahr mit zwei ökumenischen Gottesdiensten in der Schloßberger St. Georgs Kirche.

Der Gottesdienst der 1. bis 3. Klassen stand unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“. Im Religionsunterricht hatten sich die Kinder bereits Gedanken darüber gemacht, was sie am Ende des Schuljahres symbolisch in ihre Schultasche packen möchten. Gemeinsam wurde diese Schultasche im Gottesdienst gefüllt: mit Mathe- und Deutschheften, dem Federmäppchen oder dem Wecker – aber auch mit Dingen, die das Schuljahr manchmal schwer gemacht haben, wie Streit, schlechte Noten oder das Gefühl, in der Pause allein zu sein.

Ebenso fanden die schönen Erinnerungen ihren Platz in der Schultasche: die Lesenacht, Ausflüge, Freundschaften und viele gemeinsame Erlebnisse. Diese bleiben zwar zunächst bis zum Ende der Ferien „eingepackt“, begleiten uns aber weiterhin in unseren Erinnerungen.

Die Botschaft „Alles hat seine Zeit“ erinnerte uns daran, dass auf Zeiten des Lernens und Arbeitens auch Zeiten des Ausruhens und Erholens folgen dürfen. Deshalb packten wir gemeinsam einen Ferienkoffer – nicht nur mit Sonnenhut, Kleidung und Sonnencreme, sondern auch mit guten Wünschen für die Ferien: Zeit mit der Familie, Zeit zum Ausschlafen, Zeit für Musik, Spiel, Entspannung und viele schöne Erlebnisse.

Der zweite Gottesdienst für unsere 4. Klassen stand unter dem Thema „Ende der Grundschulzeit – Rückblick, Dank und Mutworte“. Gemeinsam blickten wir auf vier prägende Grundschuljahre zurück. Die Kinder legten Steine vor dem Altar ab als Zeichen für alles, was ihnen in dieser Zeit schwergefallen war. Anschließend schmückten sie diese Steine mit Blumen – als Symbol für die vielen schönen Erfahrungen, die Freundschaften, das Gelernte und alles, was sie gestärkt hat und nun auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird. So blickten wir dankbar auf die vergangenen vier Jahre zurück – mit allem, was sie geprägt hat.

Zum Abschluss versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen um den Altar und erhielten einen persönlichen Reisesegen für ihren weiteren Weg. Am Ausgang der Kirche verabschiedeten wir die Kinder mit selbst gestalteten Kärtchen, auf denen mutmachende Psalmworte standen – als kleine Erinnerung daran, dass Gottes Zuspruch und Segen sie auf ihren neuen Wegen begleiten.